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Sandwich Attack: wenn deine Order eingeklemmt wird

Wie der MEV-Angriff Orders auf dezentralen Börsen zwischen zwei Transaktionen einklemmt, einen schlechteren Preis erzwingt und wie du dich mit enger Slippage-Toleranz schützt

SicherheitFortgeschritten3 Min. Lesezeit

Definition

Sandwich Attack ist eine Angriffsmethode aus der IT- oder Krypto-Sicherheit, bei der Schwachstellen in Technik, Verhalten oder Prozessen ausgenutzt werden. Gerade bei Wallets und digitalen Werten ist der Begriff wichtig, weil Fehler oft nicht rückgaengig zu machen sind.

Ein Sandwich Attack ist eine Form der Marktmanipulation auf dezentralen Börsen (DEX), eine spezielle Spielart von MEV. Dabei „klemmt“ ein Angreifer die Order eines Nutzers zwischen zwei eigene Transaktionen ein, eine davor, eine danach, und verdient an der Kursbewegung, die die Order des Opfers auslöst. Der Nutzer erhält dadurch einen schlechteren Preis.

Wie ein Sandwich-Angriff abläuft

Der Angreifer beobachtet im Mempool eine große, kursbewegende Kauforder. Er kauft sofort davor (treibt den Preis hoch), lässt dann die Order des Opfers zum nun höheren Preis ausführen, und verkauft direkt danach wieder mit Gewinn. Das Opfer zahlt mehr als erwartet, die Differenz steckt der Angreifer ein. Die Order des Nutzers wurde quasi „eingeklemmt“ wie der Belag in einem Sandwich.

Wie du dich schützt

Der wichtigste Schutz ist eine eng gesetzte Slippage-Toleranz: Sie begrenzt, wie weit der Ausführungspreis vom erwarteten abweichen darf, und macht große Sandwich-Gewinne unattraktiv. Zusätzlich helfen spezielle Dienste, die Transaktionen vor dem öffentlichen Mempool verbergen. Beim normalen Spot-Handel auf zentralen Börsen ist der Sandwich-Angriff dagegen kein Thema.

Steffis Tipp

Wenn du auf dezentralen Börsen handelst, achte unbedingt auf deine Slippage-Einstellung, eine zu hohe Toleranz lädt Sandwich-Angreifer geradezu ein. Setze sie so eng wie möglich, ohne dass deine Transaktion ständig scheitert. Bei sehr großen Trades oder illiquiden Token ist das Risiko am höchsten. Für die meisten Einsteiger ist der Handel auf einer regulierten zentralen Börse einfacher und sicherer. Keine Anlageberatung.

Häufig gestellte Fragen

Was ist ein Sandwich Attack?

Ein Sandwich Attack ist eine Marktmanipulation auf dezentralen Börsen, eine Spielart von MEV. Ein Angreifer klemmt die Order eines Nutzers zwischen zwei eigene Transaktionen ein, eine davor, eine danach, und verdient an der Kursbewegung, die die Order auslöst. Das Opfer erhält dadurch einen schlechteren Preis.

Wie funktioniert ein Sandwich-Angriff?

Der Angreifer sieht im Mempool eine große Kauforder, kauft sofort davor (treibt den Preis hoch), lässt die Order des Opfers zum höheren Preis ausführen und verkauft direkt danach mit Gewinn. Das Opfer zahlt mehr als erwartet, die Differenz steckt der Angreifer ein, die Order wurde „eingeklemmt“.

Wie schütze ich mich vor Sandwich-Angriffen?

Vor allem über eine eng gesetzte Slippage-Toleranz: Sie begrenzt, wie weit der Ausführungspreis abweichen darf, und macht große Sandwich-Gewinne unattraktiv. Zusätzlich helfen Dienste, die Transaktionen vor dem öffentlichen Mempool verbergen. Beim Spot-Handel auf zentralen Börsen ist das kein Thema.

Über die Autorin

Dr. Stephanie Morgenroth

Dr. Stephanie Morgenroth

Steffi ist promovierte Medizinerin, Krypto-Investorin seit 2021 und erreicht mit MissCrypto über 105.000 Menschen auf Social Media. Sie macht komplexe Themen wie Bitcoin, DeFi und Krypto-Steuern verständlich, ehrlich, unabhängig und ohne Hype.

Über Steffi

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