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Slippage: wenn der Preis bei der Ausführung wegrutscht

Warum der tatsächliche Ausführungspreis vom erwarteten abweicht, wie Liquidität und Ordertyp die Slippage beeinflussen und wie du sie mit Limit Orders gezielt reduzierst

TradingProfi3 Min. Lesezeit

Definition

Slippage beschreibt die Abweichung zwischen dem erwarteten Preis einer Order und dem Preis, zu dem sie tatsächlich ausgeführt wird. Sie entsteht vor allem durch geringe Liquidität, schnelle Marktbewegungen oder größere Orders und ist im Krypto-Handel ein ganz praktischer Kostenfaktor.

Slippage ist der Unterschied zwischen dem Preis, den du bei einer Order erwartest, und dem Preis, zu dem sie tatsächlich ausgeführt wird. In schnellen oder dünnen Märkten kann der Kurs zwischen Auftrag und Ausführung „wegrutschen“, du zahlst dann mehr (oder bekommst weniger), als gedacht. Slippage ist ein oft unterschätzter, versteckter Kostenfaktor beim Handel.

Warum Slippage entsteht

Slippage tritt vor allem bei Market Orders auf, die sofort zum besten verfügbaren Preis ausführen. Ist die Liquidität gering oder die Order groß, reicht das Angebot zum erwarteten Preis nicht aus, und die Order „frisst sich“ durch das Orderbuch zu schlechteren Preisen (siehe Price Impact). Auch plötzliche Kursbewegungen während der Ausführung verursachen Slippage.

Wie du Slippage reduzierst

Der wichtigste Hebel ist die Wahl des Markts und der Order: Handle bevorzugt liquide Coins, dort ist die Slippage minimal. Nutze für größere oder geplante Käufe eine Limit Order statt einer Market Order, so legst du den maximalen Preis selbst fest. Auf dezentralen Börsen kannst du eine Slippage-Toleranz einstellen, die festlegt, wie viel Abweichung du akzeptierst, eng gesetzt schützt sie auch vor Sandwich-Angriffen.

Steffis Tipp

Slippage ist ein versteckter Kostenfaktor, der dich gerade bei kleinen, illiquiden Coins viel Geld kosten kann. Prüfe vor dem Handel die Liquidität und nutze für überlegte Käufe eine Limit Order statt einer Market Order. Bei großen, liquiden Coins wie Bitcoin ist die Slippage meist vernachlässigbar, bei kleinen, wenig gehandelten Token ein echtes Problem, auch beim späteren Verkauf. Keine Anlageberatung.

Häufig gestellte Fragen

Was ist Slippage?

Slippage ist der Unterschied zwischen dem erwarteten Preis einer Order und dem Preis, zu dem sie tatsächlich ausgeführt wird. In schnellen oder dünnen Märkten kann der Kurs zwischen Auftrag und Ausführung wegrutschen, du zahlst dann mehr oder bekommst weniger als gedacht, ein versteckter Kostenfaktor.

Warum entsteht Slippage?

Vor allem bei Market Orders in wenig liquiden Märkten oder bei großen Orders: Das Angebot zum erwarteten Preis reicht nicht aus, und die Order führt zu schlechteren Preisen durch das Orderbuch (Price Impact). Auch plötzliche Kursbewegungen während der Ausführung verursachen Slippage.

Wie reduziere ich Slippage?

Handle bevorzugt liquide Coins, dort ist die Slippage minimal. Nutze für größere Käufe eine Limit Order statt einer Market Order, so legst du den Maximalpreis selbst fest. Auf dezentralen Börsen kannst du eine Slippage-Toleranz einstellen, eng gesetzt schützt sie auch vor Sandwich-Angriffen.

Fun Fact

Viele Trader achten obsessiv auf Gebühren, verlieren aber durch schlechte Ausführung oft mehr Geld an Slippage als an der sichtbaren Fee.

Über die Autorin

Dr. Stephanie Morgenroth

Dr. Stephanie Morgenroth

Steffi ist promovierte Medizinerin, Krypto-Investorin seit 2021 und erreicht mit MissCrypto über 105.000 Menschen auf Social Media. Sie macht komplexe Themen wie Bitcoin, DeFi und Krypto-Steuern verständlich, ehrlich, unabhängig und ohne Hype.

Über Steffi

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