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Soft Fork: das sanfte Blockchain-Upgrade

Wie das abwärtskompatible Blockchain-Upgrade ohne Kettenspaltung funktioniert, wie es sich vom Hard Fork unterscheidet und warum du als Anleger dabei meist gar nichts tun musst

TechnologieFortgeschritten3 Min. Lesezeit

Definition

Ein Soft Fork ist eine rückwärtskompatible Änderung der Regeln einer Blockchain, bei der ältere Knoten unter bestimmten Bedingungen weiter mit dem Netzwerk kompatibel bleiben können.

Ein Soft Fork ist ein Software-Upgrade einer Blockchain, das abwärtskompatibel ist, alte und neue Versionen können also weiter zusammen im selben Netzwerk funktionieren. Im Gegensatz zum Hard Fork spaltet ein Soft Fork die Kette nicht auf, er verschärft oder ergänzt die Regeln nur so, dass auch nicht-aktualisierte Teilnehmer die neuen Blöcke noch akzeptieren.

Soft Fork vs. Hard Fork

MerkmalSoft ForkHard Fork
Kompatibilitätabwärtskompatibelnicht kompatibel
Kettenspaltungneinmöglich (zwei Ketten)
BeispielTaproot bei BitcoinEntstehung neuer Coins

Wie ein Soft Fork funktioniert

Bei einem Soft Fork werden die Regeln nur „enger“ gemacht: Was vorher erlaubt war, kann eingeschränkt werden, aber nichts vorher Verbotenes wird plötzlich erlaubt. Dadurch akzeptieren auch ältere Knoten die neuen Blöcke weiterhin, sie verstehen die neuen Funktionen vielleicht nicht voll, aber sie lehnen sie nicht ab. Bitcoins Taproot-Upgrade war ein bekanntes Beispiel für einen Soft Fork.

Steffis Tipp

Soft Forks sind die sanfte, unspektakuläre Art, eine Blockchain weiterzuentwickeln, sie zeigen, dass Bitcoin und Co. sich kontinuierlich verbessern, ohne die Gemeinschaft zu spalten. Für dich als Anleger sind sie meist unsichtbar und unkritisch. Anders als bei einem Hard Fork musst du in der Regel nichts tun und es entstehen keine neuen Coins. Solche Upgrades sind ein gutes Zeichen für ein lebendiges Projekt. Keine Anlageberatung.

Häufig gestellte Fragen

Was ist ein Soft Fork?

Ein Soft Fork ist ein abwärtskompatibles Software-Upgrade einer Blockchain. Alte und neue Versionen funktionieren weiter zusammen im selben Netzwerk. Anders als ein Hard Fork spaltet ein Soft Fork die Kette nicht auf, er verschärft oder ergänzt die Regeln nur so, dass auch nicht-aktualisierte Teilnehmer die neuen Blöcke akzeptieren.

Was ist der Unterschied zwischen Soft Fork und Hard Fork?

Ein Soft Fork ist abwärtskompatibel und spaltet die Kette nicht. Ein Hard Fork ist nicht kompatibel und kann zur Aufspaltung in zwei Ketten (und damit zu neuen Coins) führen. Beim Soft Fork werden die Regeln nur enger gemacht, beim Hard Fork ändern sie sich so grundlegend, dass alte Knoten nicht mehr mitkommen.

Muss ich bei einem Soft Fork etwas tun?

In der Regel nicht. Soft Forks sind für normale Nutzer meist unsichtbar und unkritisch, anders als bei einem Hard Fork entstehen keine neuen Coins, und du musst nichts unternehmen. Solche Upgrades zeigen, dass sich eine Blockchain kontinuierlich verbessert, ohne die Gemeinschaft zu spalten.

Über die Autorin

Dr. Stephanie Morgenroth

Dr. Stephanie Morgenroth

Steffi ist promovierte Medizinerin, Krypto-Investorin seit 2021 und erreicht mit MissCrypto über 105.000 Menschen auf Social Media. Sie macht komplexe Themen wie Bitcoin, DeFi und Krypto-Steuern verständlich, ehrlich, unabhängig und ohne Hype.

Über Steffi

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