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Bitcoin-Mining: Stromverbrauch steigt auf 190 TWh

Der Stromverbrauch des Bitcoin-Minings stieg laut Daten des CCAF auf 190 TWh, während der Anteil emissionsarmer Energien auf 59,4 Prozent kletterte.

Bitcoin
von Dr. Stephanie Morgenroth
2 Min.
Bitcoin-Mining: Stromverbrauch steigt auf 190 TWh

Der Stromverbrauch des Bitcoin-Minings ist laut vorläufigen Daten des Cambridge Centre for Alternative Finance (CCAF) auf 190 TWh gestiegen. Diese Zahl entspricht etwa 0,6 % des weltweiten Stromverbrauchs. Der Forscher Alexander Neumüller präsentierte die Ergebnisse auf dem Energy Investors Forum in Dallas.

Energieverbrauch und Emissionsdynamik

Die Schätzungen des CCAF für Dezember 2025 zeigen einen Anstieg des Stromverbrauchs um 38 % gegenüber dem Juni 2024. Damals lag der Wert noch bei 138 TWh. Die CO2-Emissionen stiegen im selben Zeitraum von 40 Millionen auf 48 Millionen Tonnen Kohlendioxid-Äquivalent, was einem Zuwachs von 20 % entspricht.

Dieser geringere Anstieg der Emissionen resultiert aus einem höheren Anteil nachhaltiger Energiequellen. Der Anteil emissionsarmer Energie stieg laut Neumüller von 52,4 % auf 59,4 %. Dazu zählen Wind-, Solar-, Wasser- und Atomkraft. Damit bleibt der Mining-Sektor stark auf erneuerbare Quellen gestützt.

Wasserkraft hat Erdgas als größte einzelne Energiequelle abgelöst. Neumüller führt dies auf die stärkere Präsenz von Minern aus Ländern mit hohen Wasserkraftkapazitäten zurück. Äthiopien wird hierbei als Beispiel für ein Land mit wachsenden Kapazitäten genannt, das die globale Verteilung der Hashrate beeinflusst.

Die Daten basieren auf einer Umfrage unter Mining-Unternehmen, die mehr als die Hälfte der weltweiten Hashrate repräsentieren. Diese Unternehmen liefern die Grundlage für die Schätzungen zu Treibhausgasemissionen und dem Energiemix des gesamten Netzwerks. Der vollständige Bericht soll in den kommenden Monaten erscheinen.

Hürden bei der KI-Diversifizierung

Mining-Unternehmen planen eine Diversifizierung in Richtung Künstliche Intelligenz (KI) und High Performance Computing (HPC). Bisher haben jedoch nur rund 10 % der befragten Firmen tatsächlich Stromkapazitäten für diese Anwendungen bereitgestellt. Etwa 40 % der Unternehmen prüfen derzeit entsprechende Projekte für ihre Infrastruktur.

Die hohen Investitionskosten bilden die größte Hürde für den Umbau bestehender Standorte zu KI-Rechenzentren. Dennoch erwarten 90 % der befragten Miner, dass diese Diversifizierung zentral wird. "Strom wird zu einem knappen Gut, und viele Miner verfügen bereits darüber", sagte Alexander Neumüller auf dem Forum in Dallas.

Fazit: Nachhaltigkeit trotz steigendem Hunger

Die steigende Energieeffizienz bei gleichzeitiger Erhöhung des Stromverbrauchs stabilisiert das Narrativ der Nachhaltigkeit. Wer Bitcoin hält, sieht eine Branche, die sich trotz steigender Kosten aktiv in Richtung emissionsarmer Energiequellen bewegt und strategische Reserven an Stromkapazitäten für zukünftige KI-Anwendungen aufbaut.

Quelle: Blocktrainer

Hinweis: Dieser Artikel wurde mit KI-Unterstützung erstellt und redaktionell geprüft.

Über die Autorin

Dr. Stephanie Morgenroth

Dr. Stephanie Morgenroth

Steffi ist promovierte Medizinerin, Krypto-Investorin seit 2021 und erreicht mit MissCrypto über 105.000 Menschen auf Social Media. Sie macht komplexe Themen wie Bitcoin, DeFi und Krypto-Steuern verständlich, ehrlich, unabhängig und ohne Hype.

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