Die Grenzen sind gemessen: Wir haben die Halterliste des QNT-Vertrags ausgelesen und abgelesen, welcher Bestand auf welchem Rang steht (Stand 29.09.2026, 175.183 Adressen). Die Zahlen sind auf lesbare Werte abgerundet. Adressen sind nicht gleich Personen: Eine Person kann mehrere Wallets führen, und Börsen verwahren die Bestände vieler Kunden unter einer Adresse.
Stand 29.09.2026, Anteile bezogen auf die Umlaufmenge von 14.544.176 QNT. Zugeordnet haben wir nur, was belegt ist: Rang 1 ist die Vertragsadresse selbst, Rang 5 trägt bei Etherscan ein Binance-Label. Hinter den übrigen Adressen stecken mit hoher Wahrscheinlichkeit ebenfalls Börsen und Unternehmen, nachweisen lässt sich das aber nicht, deshalb nennen wir keine Namen.
Auf jeden QNT-Halter kommen rund 41 XRP-Konten. Das ist kein Makel, sondern folgt aus dem Geschäftsmodell: Quant verkauft an Banken, nicht an Endkunden. Für den Kurs hat es eine Folge, die in beide Richtungen wirkt. Wo wenige Token auf wenige Halter treffen, bewegt schon vergleichsweise wenig Kapital den Preis deutlich.
Stand 29.09.2026. Quant und Chainlink sind beide Ethereum-Token, ihre Halterzahlen stammen aus derselben Quelle und sind direkt vergleichbar. XRP läuft auf einem eigenen Netzwerk, gezählt werden dort aktivierte Konten. Die Balken sind linear skaliert, der Quant-Balken hat eine Mindestbreite, sonst wäre er neben XRP nicht sichtbar.
Warum es bei QNT so wenige Halter gibt
Wer gut 50 QNT hält, gehört bereits zu den obersten zehn Prozent aller Halter. Das klingt nach wenig, ist aber keine kleine Summe: Beim Kurs von Ende September 2026 sind das rund 11.000 Euro. Kleine Stückzahlen und hohe Beträge fallen bei QNT zusammen, und das hat drei Gründe.
Sehr kleine Gesamtmenge
Als handelbare Menge gelten 14.612.493 QNT. Von Bitcoin wird es einmal 21 Millionen Stück geben, von Chainlink eine Milliarde. Wo wenig da ist, kann auch wenig verteilt werden.
Hoher Stückpreis
QNT notiert dreistellig. Ein einzelner Token kostet mehr als bei fast jeder bekannten Kryptowährung, deshalb bleiben die Stückzahlen in den Wallets klein und wirken auf den ersten Blick unscheinbar.
Kein Publikums-Coin
Quant verkauft an Banken, nicht an Endkunden. Es gibt keine App, kein Spiel, keine DeFi-Anwendung, die Laufkundschaft anzieht. Wer QNT hält, hat sich bewusst dafür entschieden.
Was die Richlist nicht zeigt
Eine Richlist macht Spass, aber sie hat blinde Flecken, und die gehören dazu, wenn man ehrlich bleiben will.
Adressen sind keine Personen. Eine Person kann mehrere Wallets führen, und eine einzige Börsen-Adresse verwahrt die Bestände tausender Kunden gleichzeitig. Die Zahl von 175.183 Adressen ist deshalb keine Zahl von Menschen, sondern eine Obergrenze für technische Konten.
Ganz oben sitzen keine Privatanleger. Das sieht man der Liste oben an: Auf Platz eins steht die Vertragsadresse, deren Bestand seit 2018 stillgelegt ist, auf Platz fünf eine Börse. Rechnet man die stillgelegte Adresse heraus, halten die hundert grössten Adressen zusammen rund 8,6 Millionen QNT, also etwa 59 Prozent der Umlaufmenge. Wer ganz oben steht, ist also in aller Regel kein besonders erfolgreicher Anleger, sondern ein Unternehmen oder eine Börse, die fremde Bestände verwahrt. Für deinen Platz in den unteren und mittleren Stufen ändert das nichts, für die Frage nach der Konzentration schon.
Häufige Fragen zur QNT Richlist
Was ist eine QNT Richlist?
▾Wie viele QNT brauche ich für das oberste Prozent?
▾Wie viele Menschen halten überhaupt QNT?
▾Woher kommen die Stufen Whale, Shark und Dolphin?
▾Ändert sich mein Status, wenn der Kurs steigt?
▾Welche Adresse hält die meisten QNT?
▾Wie stark ist QNT auf wenige Adressen konzentriert?
▾Kann ich meine eigene Wallet in der Richlist nachschlagen?
▾Zählen Börsen-Wallets in der Richlist mit?
▾Das Quant-Ökosystem

Steffi ist promovierte Medizinerin (Dr. med.) und seit 2021 selbst in Bitcoin, XRP und Ethereum investiert. Mit MissCrypto erreicht sie über 110.000 Menschen, gewann 2025 den BTC-ECHO Award als „Best Educator of Crypto“ und wurde 2026 in die Top 100 Krypto-Journalisten Europas aufgenommen. Ihr Buch „Der Krypto Kompass“ erschien 2025.
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