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Was ist H - Humanity Protocol?

H - Humanity Protocol einfach erklärt

kryptowaehrungen
Aktualisiert: 2026-02-22|3 Min. Lesezeit|Einsteiger

Definition

Humanity Protocol (H) ist eine Kryptowährung auf Rang 90 nach Marktkapitalisierung.

Humanity Protocol (H) ist eine innovative Kryptowährung, die eine dezentrale Identitätslösung (DePIN) auf Basis der Polygon zkEVM Blockchain bietet. Ziel ist es, ein System zu schaffen, das die Einzigartigkeit einer Person im digitalen Raum verifiziert, ohne dabei sensible persönliche Daten preiszugeben. Dies ist besonders relevant in Zeiten, in denen der Schutz der digitalen Identität immer wichtiger wird.

Wie funktioniert Humanity Protocol?

Das Herzstück von Humanity Protocol ist der sogenannte „Proof-of-Personhood“-Ansatz. Dieser Nachweis der Einzigartigkeit einer Person wird mithilfe von Zero-Knowledge-Proofs (ZKP) und 3D-Gesichtserkennungstechnologien erbracht. ZKPs ermöglichen es, eine Aussage als wahr zu beweisen, ohne die eigentliche Information, die den Beweis untermauert, offenzulegen. Im Kontext von Humanity Protocol bedeutet dies, dass das System bestätigen kann, dass Sie eine einzigartige Person sind, ohne Ihre Gesichtsdaten oder andere biometrische Merkmale dauerhaft zu speichern oder zu teilen. Diese Kombination sorgt für ein hohes Maß an Datenschutz und Sicherheit, da keine zentralen Datenbanken mit biometrischen Informationen entstehen, die anfällig für Angriffe wären. Das Projekt läuft auf der Polygon zkEVM, einer skalierbaren und datenschutzfreundlichen Blockchain-Lösung.

Wichtig: Humanity Protocol strebt an, eine dezentrale Alternative zu zentralisierten Identifikationssystemen zu sein, die oft datenschutzrechtlich bedenklich sind. Es geht nicht darum, ein weiteres "Know Your Customer" (KYC)-System zu etablieren, sondern eine pseudonyme, verifizierte Identität zu ermöglichen.

Praxisbeispiel: Mehrfachabstimmungen in DAOs verhindern

Stellen Sie sich vor, eine dezentrale autonome Organisation (DAO) möchte über wichtige Protokolländerungen abstimmen. Ohne ein System wie Humanity Protocol wäre es möglich, dass eine einzelne Entität mehrere Wallets kontrolliert und so die Abstimmungsergebnisse manipuliert. Humanity Protocol könnte hier eine verifizierte, pseudonyme Identität bereitstellen. Jede Person, die an der Abstimmung teilnehmen möchte, würde ihre Einzigartigkeit über Humanity Protocol bestätigen. Das System erzeugt dann einen Nachweis, dass diese Person einzigartig ist, ohne ihre tatsächliche Identität preiszugeben. Dies stellt sicher, dass jede Person nur eine Stimme hat, was die Integrität der DAO-Abstimmungen erheblich verbessert. Solche Anwendungen sind für die dezentrale Governance von entscheidender Bedeutung und könnten die Akzeptanz von DAOs in der Breite fördern.

Gut zu wissen: Ähnliche Konzepte wie Worldcoin nutzen Iris-Scans zur Verifizierung der Einzigartigkeit. Humanity Protocol setzt hingegen auf 3D-Gesichtserkennung in Kombination mit Zero-Knowledge-Proofs, was unterschiedliche Implikationen für Datenschutz und Benutzerfreundlichkeit hat.

Relevanz im Jahr 2026 und für den DACH-Raum

Anfang 2026 dürfte Humanity Protocol erste Pilotprojekte und Integrationen in dezentrale Anwendungen (dApps) vorweisen können. Der Token, der Ende 2024 noch nicht gelistet ist, könnte dann handelbar sein, wobei seine Marktkapitalisierung von der Akzeptanz und den technologischen Fortschritten abhängen wird. Im DACH-Raum (Deutschland, Österreich, Schweiz) ist die Debatte um Datenschutz und digitale Identität besonders ausgeprägt. Hier könnte Humanity Protocol eine datenschutzfreundliche Alternative zu zentralisierten Identifikationssystemen darstellen und auf großes Interesse stoßen. Die Möglichkeit, sich digital zu verifizieren, ohne dabei persönliche Daten unnötig preiszugeben, entspricht dem Wunsch vieler Nutzer in dieser Region nach mehr digitaler Souveränität. Dies könnte die Adoption in Bereichen wie Online-Diensten, Gaming oder sogar dezentralen Finanzanwendungen (DeFi) beschleunigen. Eine Plattform wie Bitpanda könnte in Zukunft von solchen Identitätslösungen profitieren, um etwa die Verifizierungsprozesse für Nutzer zu optimieren, während gleichzeitig der Datenschutz gewahrt bleibt. Auch der Handel mit Kryptowährungen auf Börsen wie zum Beispiel Bitvavo (10 € Neukundenbonus) könnte durch verifizierte, pseudonyme Identitäten sicherer gestaltet werden.

Vorteile & Nachteile

Vorteile

  • +Etablierte Kryptowährung
  • +Top-100 nach Marktkapitalisierung
  • +Handelbar auf großen Börsen

Nachteile

  • -Markt-Volatilität
  • -Regulierungsrisiken
  • -Technologisches Risiko

Fun Fact

Humanity Protocol will digitale Identität ohne Speicherung sensibler Daten ermöglichen.