Maker Fee: die günstigere Gebühr für Liquiditätsgeber
Warum die Gebühr für Maker niedriger ist als die Taker Fee, wie sie das Bereitstellen von Liquidität belohnt und wie du mit Limit Orders Gebühren sparst
Definition
Die Maker Fee ist die Gebühr für Orders, die Liquidität in den Markt stellen. Für Trader ist das wichtig, weil Maker-Gebühren oft günstiger sind und damit die Handelskosten bei passiver Ausführung beeinflussen.
Die Maker Fee ist die Gebühr, die eine Börse einem Maker berechnet, also jemandem, der mit einer passiven Limit Order Liquidität ins Orderbuch stellt. Sie ist in der Regel niedriger als die Taker Fee, die für sofort ausgeführte Market Orders anfällt. Mit diesem Gebührenmodell belohnen Börsen das Bereitstellen von Liquidität.
Maker Fee vs. Taker Fee
| Merkmal | Maker Fee | Taker Fee |
|---|---|---|
| Order-Typ | Limit Order (passiv) | Market Order (aktiv) |
| Wirkung auf Markt | stellt Liquidität bereit | nimmt Liquidität |
| Höhe der Gebühr | meist niedriger | meist höher |
Warum das für dich Geld spart
Der Unterschied klingt klein, summiert sich aber. Wer regelmäßig handelt und konsequent Limit Orders nutzt, zahlt als Maker dauerhaft weniger Gebühren als jemand, der alles per Market Order kauft. Auf manchen Börsen ist die Maker Fee sogar negativ (eine Rückvergütung). Es lohnt sich also, vor dem Handeln die Gebührenstruktur der eigenen Börse zu kennen.
Gebühren sind eine der wenigen Stellschrauben, die du komplett selbst kontrollierst. Wer Limit statt Market Orders nutzt, zahlt fast immer die günstigere Maker Fee und bekommt zusätzlich Preiskontrolle. Über viele Trades hinweg macht das einen echten Unterschied für deine Rendite, ganz ohne zusätzliches Risiko.
Häufig gestellte Fragen
Was ist die Maker Fee?
Die Maker Fee ist die Gebühr für einen Maker, also jemanden, der mit einer passiven Limit Order Liquidität ins Orderbuch stellt. Sie ist meist niedriger als die Taker Fee für sofort ausgeführte Market Orders. So belohnen Börsen das Bereitstellen von Liquidität.
Warum ist die Maker Fee niedriger als die Taker Fee?
Weil Maker das Orderbuch füllen und für Liquidität sorgen, was eine Börse wertvoll findet. Als Anreiz berechnet sie Makern eine niedrigere Gebühr als Takern, die Liquidität nur entnehmen. Auf manchen Börsen ist die Maker Fee sogar negativ, also eine Rückvergütung.
Wie zahle ich die günstigere Maker Fee?
Indem du Limit Orders nutzt, die nicht sofort ausgeführt werden, sondern im Orderbuch liegen bleiben. Damit agierst du als Maker und zahlst die niedrigere Gebühr. Wer hingegen per Market Order kauft, ist Taker und zahlt die höhere Taker Fee. Über viele Trades spart das spürbar.
Fun Fact
Bei aktiven Strategien können scheinbar kleine Gebührenunterschiede über viele Trades hinweg mehr ausmachen, als Einsteiger anfangs für möglich halten.
Verwandte Begriffe
Maker
Ein Maker ist ein Marktteilnehmer, der mit einer passiven Order Liquidität in den Markt stellt. Für ...
Market Order
Eine Market Order ist ein Auftrag, der zum aktuell besten verfügbaren Marktpreis ausgeführt werden s...
Limit Order
Eine Limit Order ist ein Auftrag, der nur zu einem festgelegten Preis oder besser ausgeführt wird. F...
Über die Autorin

Dr. Stephanie Morgenroth
Steffi ist promovierte Medizinerin, Krypto-Investorin seit 2021 und erreicht mit MissCrypto über 105.000 Menschen auf Social Media. Sie macht komplexe Themen wie Bitcoin, DeFi und Krypto-Steuern verständlich, ehrlich, unabhängig und ohne Hype.
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