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Maker Fee: die günstigere Gebühr für Liquiditätsgeber

Warum die Gebühr für Maker niedriger ist als die Taker Fee, wie sie das Bereitstellen von Liquidität belohnt und wie du mit Limit Orders Gebühren sparst

TradingProfi2 Min. Lesezeit

Definition

Die Maker Fee ist die Gebühr für Orders, die Liquidität in den Markt stellen. Für Trader ist das wichtig, weil Maker-Gebühren oft günstiger sind und damit die Handelskosten bei passiver Ausführung beeinflussen.

Die Maker Fee ist die Gebühr, die eine Börse einem Maker berechnet, also jemandem, der mit einer passiven Limit Order Liquidität ins Orderbuch stellt. Sie ist in der Regel niedriger als die Taker Fee, die für sofort ausgeführte Market Orders anfällt. Mit diesem Gebührenmodell belohnen Börsen das Bereitstellen von Liquidität.

Maker Fee vs. Taker Fee

MerkmalMaker FeeTaker Fee
Order-TypLimit Order (passiv)Market Order (aktiv)
Wirkung auf Marktstellt Liquidität bereitnimmt Liquidität
Höhe der Gebührmeist niedrigermeist höher

Warum das für dich Geld spart

Der Unterschied klingt klein, summiert sich aber. Wer regelmäßig handelt und konsequent Limit Orders nutzt, zahlt als Maker dauerhaft weniger Gebühren als jemand, der alles per Market Order kauft. Auf manchen Börsen ist die Maker Fee sogar negativ (eine Rückvergütung). Es lohnt sich also, vor dem Handeln die Gebührenstruktur der eigenen Börse zu kennen.

Steffis Tipp

Gebühren sind eine der wenigen Stellschrauben, die du komplett selbst kontrollierst. Wer Limit statt Market Orders nutzt, zahlt fast immer die günstigere Maker Fee und bekommt zusätzlich Preiskontrolle. Über viele Trades hinweg macht das einen echten Unterschied für deine Rendite, ganz ohne zusätzliches Risiko.

Häufig gestellte Fragen

Was ist die Maker Fee?

Die Maker Fee ist die Gebühr für einen Maker, also jemanden, der mit einer passiven Limit Order Liquidität ins Orderbuch stellt. Sie ist meist niedriger als die Taker Fee für sofort ausgeführte Market Orders. So belohnen Börsen das Bereitstellen von Liquidität.

Warum ist die Maker Fee niedriger als die Taker Fee?

Weil Maker das Orderbuch füllen und für Liquidität sorgen, was eine Börse wertvoll findet. Als Anreiz berechnet sie Makern eine niedrigere Gebühr als Takern, die Liquidität nur entnehmen. Auf manchen Börsen ist die Maker Fee sogar negativ, also eine Rückvergütung.

Wie zahle ich die günstigere Maker Fee?

Indem du Limit Orders nutzt, die nicht sofort ausgeführt werden, sondern im Orderbuch liegen bleiben. Damit agierst du als Maker und zahlst die niedrigere Gebühr. Wer hingegen per Market Order kauft, ist Taker und zahlt die höhere Taker Fee. Über viele Trades spart das spürbar.

Fun Fact

Bei aktiven Strategien können scheinbar kleine Gebührenunterschiede über viele Trades hinweg mehr ausmachen, als Einsteiger anfangs für möglich halten.

Über die Autorin

Dr. Stephanie Morgenroth

Dr. Stephanie Morgenroth

Steffi ist promovierte Medizinerin, Krypto-Investorin seit 2021 und erreicht mit MissCrypto über 105.000 Menschen auf Social Media. Sie macht komplexe Themen wie Bitcoin, DeFi und Krypto-Steuern verständlich, ehrlich, unabhängig und ohne Hype.

Über Steffi

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