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Taker-Fee: die Gebühr fürs sofortige Ausführen

Warum die Taker-Fee anfällt, wenn deine Order sofort gegen das Orderbuch ausgeführt wird, wie sie sich von der niedrigeren Maker-Fee unterscheidet und wie du mit Limit Orders Gebühren sparst

TradingProfi3 Min. Lesezeit

Definition

Die Taker Fee ist die Gebühr für Orders, die vorhandene Liquidität aus dem Markt nehmen. Für Trader ist das wichtig, weil Taker-Gebühren die realen Handelskosten bei sofortiger Ausführung direkt erhöhen können.

Die Taker-Fee ist die Gebühr, die du auf einer Börse zahlst, wenn deine Order sofort gegen eine bereits im Orderbuch liegende Order ausgeführt wird, du also Liquidität „nimmst“ (englisch „to take“). Das Gegenstück ist die Maker-Fee, die anfällt, wenn deine Order zunächst im Orderbuch liegen bleibt und so Liquidität bereitstellt. Taker-Fees sind meist höher als Maker-Fees.

Taker vs. Maker

MerkmalTakerMaker
Order-Typmeist Market Ordermeist Limit Order
Liquiditätnimmt siestellt sie bereit
Gebührhöherniedriger

Wer eine Market Order setzt und sofort kauft oder verkauft, ist Taker. Wer eine Limit Order setzt, die erst später ausgeführt wird, ist Maker und zahlt weniger.

Warum das für deine Kosten zählt

Gerade für aktive Trader summieren sich Taker-Fees schnell. Börsen belohnen mit niedrigeren Maker-Fees gezielt jene, die Liquidität ins Orderbuch bringen, weil das den Markt funktionsfähig hält. Für Gelegenheitskäufer ist der Unterschied meist verschmerzbar, wer aber viel handelt, kann durch den bewussten Einsatz von Limit Orders spürbar Gebühren sparen. Achte auch auf den Spread als versteckten Kostenfaktor.

Steffis Tipp

Wenn du häufiger handelst, lohnt ein Blick auf die Taker- und Maker-Gebühren deiner Börse, mit Limit Orders (Maker) zahlst du oft weniger als mit Market Orders (Taker). Für langfristige Anleger, die selten kaufen, ist der Unterschied dagegen kaum relevant. Vergleiche bei der Börsenwahl die gesamten Kosten inklusive Spread, nicht nur die nominale Gebühr. Keine Anlageberatung.

Häufig gestellte Fragen

Was ist die Taker-Fee?

Die Taker-Fee ist die Gebühr, die du zahlst, wenn deine Order sofort gegen eine bereits im Orderbuch liegende Order ausgeführt wird, du also Liquidität „nimmst“. Das Gegenstück ist die Maker-Fee, die anfällt, wenn deine Order zunächst im Orderbuch liegen bleibt. Taker-Fees sind meist höher.

Was ist der Unterschied zwischen Taker und Maker?

Wer eine Market Order setzt und sofort kauft oder verkauft, nimmt Liquidität aus dem Orderbuch und ist Taker. Wer eine Limit Order setzt, die erst später ausgeführt wird, stellt Liquidität bereit und ist Maker. Taker zahlen höhere Gebühren, Maker niedrigere, weil sie den Markt mit Liquidität versorgen.

Wie spare ich Taker-Fees?

Indem du Limit Orders statt Market Orders nutzt, dann bist du Maker und zahlst die niedrigere Gebühr. Für aktive Trader summiert sich das spürbar. Für Gelegenheitskäufer ist der Unterschied meist verschmerzbar. Achte bei der Börsenwahl auf die Gesamtkosten inklusive Spread, nicht nur auf die nominale Gebühr.

Fun Fact

Viele Trader optimieren Setups bis ins Detail, verlieren aber mehr Rendite an wiederkehrende Taker-Kosten als an kleine Analysefehler.

Über die Autorin

Dr. Stephanie Morgenroth

Dr. Stephanie Morgenroth

Steffi ist promovierte Medizinerin, Krypto-Investorin seit 2021 und erreicht mit MissCrypto über 105.000 Menschen auf Social Media. Sie macht komplexe Themen wie Bitcoin, DeFi und Krypto-Steuern verständlich, ehrlich, unabhängig und ohne Hype.

Über Steffi

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