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Was ist NFT Steuern?

NFT Steuern einfach erklärt

Grundlagen
Aktualisiert: 2026-02-22|3 Min. Lesezeit|Einsteiger

Definition

NFT Steuern sind Abgaben auf Gewinne aus Kauf/Verkauf oder Nutzung von NFTs. Die Besteuerung hängt von Haltedauer und...

NFT Steuern umfassen alle Abgaben, die auf Gewinne aus dem Kauf, Verkauf oder der Nutzung von Non-Fungible Tokens (NFTs) anfallen. Für Einsteiger ist es entscheidend zu verstehen, dass diese Besteuerung von verschiedenen Faktoren abhängt, wie der Haltedauer des NFTs und der Art der Transaktion. Eine korrekte steuerliche Einordnung vermeidet unangenehme Überraschungen und ist für jeden NFT-Besitzer unerlässlich.

Wie funktioniert die Besteuerung von NFTs?

Die Besteuerung von NFTs hängt maßgeblich davon ab, wie sie steuerlich eingeordnet werden – sei es als privates Veräußerungsgeschäft, gewerbliche Tätigkeit oder sonstige Einkünfte. Für Privatpersonen in Deutschland gilt eine Spekulationsfrist von einem Jahr. Wer ein NFT länger als zwölf Monate hält, kann es steuerfrei verkaufen. Wird es jedoch innerhalb dieser Frist mit Gewinn veräußert, fällt Einkommensteuer an.

Die Besteuerungsgrundlage ist der realisierte Gewinn, also die Differenz zwischen Verkaufs- und Ankaufspreis. Bei der Lizenzierung oder dem „Minting“ von NFTs können zudem Umsatzsteuerpflichten entstehen, insbesondere wenn die Tätigkeit als gewerblich eingestuft wird. Die Finanzverwaltungen im DACH-Raum entwickeln hierzu ständig neue Richtlinien, da es keine spezifischen NFT-Gesetze gibt. Wer unsicher ist, sollte immer professionellen Rat einholen.

Wichtig: Die Spekulationsfrist von einem Jahr für Privatpersonen in Deutschland ist entscheidend für die Steuerfreiheit von NFT-Verkäufen.

Praxisbeispiel: NFT-Verkauf in Deutschland

Nehmen ich das Beispiel eines Künstlers in Deutschland, der ein einzigartiges NFT erstellt und verkauft. Er mintet ein NFT für 5.000 EUR und verkauft es sechs Monate später für 10.000 EUR. In diesem Fall hat er einen Gewinn von 5.000 EUR erzielt. Da die Haltedauer von unter einem Jahr nicht eingehalten wurde, unterliegt dieser Gewinn der Einkommensteuer als privates Veräußerungsgeschäft.

Der Künstler muss den Gewinn in seiner Steuererklärung angeben, und der persönliche Einkommensteuersatz wird darauf angewendet. Dies zeigt deutlich, dass die Annahme, NFTs seien steuerfrei, ein großes Missverständnis ist. Es ist auch wichtig zu beachten, dass die Besteuerung nicht immer gleich ist wie bei einfachen Kryptowährungen, da NFTs aufgrund ihrer Einzigartigkeit und möglichen Verbindung zu Rechten (wie Urheberrecht) zusätzliche Aspekte aufweisen können. Ein Blick auf Bitvavo Erfahrungen & Test oder Bitpanda Erfahrungen kann helfen, den Überblick über verschiedene Plattformen zu behalten.

NFT Steuern im Jahr 2026: Komplexität und Regulierung

Anfang 2026 bleibt die Besteuerung von NFTs weiterhin eine Herausforderung und oft eine Einzelfallentscheidung. Die Finanzbehörden in Deutschland, Österreich und der Schweiz arbeiten kontinuierlich daran, Klarheit zu schaffen und die Regulierung zu verstärken. Die Tendenz geht dahin, NFTs stärker in bestehende Steuerkategorien einzuordnen, insbesondere bei gewerblichen Aktivitäten. Ein häufiges Missverständnis ist, dass alle Einnahmen aus NFTs Lizenzgebühren sind; dies ist jedoch nur bei spezifischen Nutzungsrechten der Fall.

Für Einsteiger bedeutet dies, dass eine genaue Dokumentation aller NFT-Transaktionen unerlässlich ist. Vergleiche zeigen, dass NFTs zwar Ähnlichkeiten mit Kryptowährungen aufweisen, die Einordnung als „Kunstwerk“ oder „Recht“ jedoch zusätzliche steuerliche Aspekte wie Urheberrecht oder Umsatzsteuerrelevant machen kann. Die Komplexität erfordert eine proaktive Auseinandersetzung mit dem Thema, um Compliance sicherzustellen und Risiken zu minimieren. Mit Bitpanda (10 € Startguthaben) kann man seine ersten Schritte im Krypto-Bereich machen.

Gut zu wissen: Die Einstufung als "Kunstwerk" oder "Recht" kann bei NFTs zusätzliche steuerliche Aspekte wie Urheberrecht oder Umsatzsteuer auslösen, die bei fungiblen Kryptowährungen nicht relevant sind.

Vorteile der Klarheit bei NFT Steuern & Nachteile der Komplexität

Vorteile der Klarheit bei NFT Steuern

  • +Rechtssicherheit bei korrekter Deklaration
  • +Vermeidung von Nachzahlungen und Strafen
  • +Planungssicherheit für Investoren und Künstler

Nachteile der Komplexität

  • -Hoher Rechercheaufwand für Laien
  • -Potenzielle Steuerfallen bei Unkenntnis
  • -Regulatorische Unsicherheiten in einem jungen Markt

Fun Fact

Wussten Sie, dass der teuerste NFT 'The Merge' von Pak für 91,8 Millionen US-Dollar verkauft wurde, aufgeteilt auf 28.983 Käufer?