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NFT-Steuern: was beim Handel in Deutschland gilt

Wie die Haltefrist über die Steuerfreiheit von NFT-Gewinnen entscheidet, was für private Anleger gilt und warum es bei Erstellern und gewerblichem Handel komplex wird

Steuern & RechtEinsteiger2 Min. Lesezeit

Definition

NFT Steuern sind Abgaben auf Gewinne aus Kauf/Verkauf oder Nutzung von NFTs. Die Besteuerung hängt von Haltedauer und...

NFT-Steuern betreffen die steuerliche Behandlung von Gewinnen aus dem Handel mit NFTs in Deutschland. Grundsätzlich werden NFTs ähnlich wie andere Kryptowährungen behandelt: als „andere Wirtschaftsgüter“. Doch im Detail ist die Lage komplex und hängt stark davon ab, ob du privat handelst, selbst NFTs erstellst oder gewerblich tätig bist.

Private NFT-Gewinne und die Haltefrist

Für private Anleger gilt: Verkaufst du ein NFT mit Gewinn, kann dieser steuerpflichtig sein, ähnlich wie bei Coins. Maßgeblich ist unter anderem die Haltefrist: Nach aktueller Rechtslage können Gewinne aus dem Verkauf nach über einem Jahr Haltedauer steuerfrei sein. Innerhalb dieser Frist greift die Besteuerung als privates Veräußerungsgeschäft, sofern Freigrenzen überschritten werden.

Komplexer wird es bei Erstellern und Gewerbe

Wer NFTs selbst erstellt und verkauft oder regelmäßig in großem Umfang handelt, kann als gewerblich eingestuft werden, dann gelten andere Regeln (Einkommensteuer, eventuell Umsatzsteuer). Auch laufende Royalty-Einnahmen werfen Fragen auf. Wegen dieser Vielschichtigkeit ist die steuerliche Einordnung von NFTs oft anspruchsvoller als bei einfachen Coin-Käufen.

Steffis Tipp

Dokumentiere jeden NFT-Kauf und -Verkauf sauber mit Datum, Preis und Wallet-Adresse, das ist bei der oft unübersichtlichen On-Chain-Historie Gold wert. Weil NFT-Steuern komplex und im Detail noch in Bewegung sind, lohnt sich gerade hier der Gang zu einem auf Krypto spezialisierten Steuerberater. Dieser Text ist keine Steuerberatung, sondern eine allgemeine Orientierung.

Häufig gestellte Fragen

Wie werden NFTs in Deutschland besteuert?

Grundsätzlich ähnlich wie andere Kryptowährungen, als „andere Wirtschaftsgüter“. Für private Anleger kann ein Verkaufsgewinn steuerpflichtig sein, nach aktueller Rechtslage aber nach über einem Jahr Haltedauer steuerfrei werden. Bei Erstellern und gewerblichem Handel gelten komplexere Regeln. Das ist keine Steuerberatung.

Sind NFT-Gewinne nach einem Jahr steuerfrei?

Nach aktueller Rechtslage können Gewinne aus dem privaten Verkauf eines NFT nach über einem Jahr Haltedauer steuerfrei sein, ähnlich wie bei Coins. Innerhalb der Frist greift die Besteuerung als privates Veräußerungsgeschäft, sofern Freigrenzen überschritten werden. Die genaue Einordnung sollte ein Steuerberater prüfen.

Was gilt für NFT-Ersteller steuerlich?

Wer NFTs selbst erstellt und verkauft oder regelmäßig in großem Umfang handelt, kann als gewerblich eingestuft werden. Dann gelten andere Regeln wie Einkommensteuer und eventuell Umsatzsteuer, und auch laufende Royalty-Einnahmen werfen Fragen auf. Diese Fälle sind komplex, ein spezialisierter Steuerberater ist ratsam.

Über die Autorin

Dr. Stephanie Morgenroth

Dr. Stephanie Morgenroth

Steffi ist promovierte Medizinerin, Krypto-Investorin seit 2021 und erreicht mit MissCrypto über 105.000 Menschen auf Social Media. Sie macht komplexe Themen wie Bitcoin, DeFi und Krypto-Steuern verständlich, ehrlich, unabhängig und ohne Hype.

Über Steffi

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