Restaking: doppelte Rendite, doppeltes Risiko
Wie bereits gestaktes Ethereum über Protokolle wie EigenLayer zusätzliche Dienste absichert und extra Rendite bringt und warum sich dabei die Risiken gefährlich stapeln
Definition
Restaking bedeutet, bereits gestakete Vermögenswerte oder daraus abgeleitete Token zusätzlich als Sicherheit in weiteren Protokollen einzusetzen.
Restaking ist ein Konzept, bei dem bereits gestaktes Ethereum (oder ein Liquid-Staking-Token) ein zweites Mal eingesetzt wird, um zusätzliche Dienste abzusichern und dafür weitere Belohnungen zu verdienen. Bekannt wurde Restaking vor allem durch das Protokoll EigenLayer. Es verspricht höhere Erträge, stapelt aber auch die Risiken.
Wie Restaking funktioniert
Beim klassischen Staking sicherst du mit deinen Coins das Ethereum-Netzwerk und erhältst dafür Belohnungen. Beim Restaking nutzt du dieselben (bereits gestakten) Coins zusätzlich, um weitere Anwendungen, sogenannte „Actively Validated Services“ (AVS), abzusichern. Für diese zusätzliche Sicherheit gibt es zusätzliche Belohnungen. Dein Kapital arbeitet so quasi doppelt.
Die gestapelten Risiken
Genau dieses „doppelte Arbeiten“ bedeutet doppeltes Risiko: Verletzt du (oder dein Validator) die Regeln eines abgesicherten Dienstes, droht der teilweise oder vollständige Verlust des Einsatzes („Slashing“). Hinzu kommen mehrere Schichten an Smart-Contract-Risiko, das Restaking-Protokoll, eventuelle Liquid-Restaking-Token und die zugrunde liegenden Dienste. Höhere Rendite bedeutet hier ganz konkret höheres Risiko.
Restaking lockt mit „extra Rendite auf bereits gestaktes Kapital“, aber genau das sollte dich aufhorchen lassen: Die Zusatzbelohnung ist die Bezahlung für zusätzliches, gestapeltes Risiko. Jede weitere Schicht (Restaking-Protokoll, Token, Dienste) ist eine zusätzliche mögliche Schwachstelle. Lass dich nicht von hohen Renditeversprechen blenden und setze nur Kapital ein, dessen Verlust du verkraftest. Keine Anlageberatung.
Häufig gestellte Fragen
Was ist Restaking?
Restaking ist ein Konzept, bei dem bereits gestaktes Ethereum (oder ein Liquid-Staking-Token) ein zweites Mal eingesetzt wird, um zusätzliche Dienste abzusichern und dafür weitere Belohnungen zu verdienen. Bekannt wurde es durch das Protokoll EigenLayer. Es verspricht höhere Erträge, stapelt aber auch die Risiken.
Wie verdient man mit Restaking mehr?
Indem dieselben bereits gestakten Coins zusätzlich genutzt werden, um weitere Anwendungen (Actively Validated Services) abzusichern. Für diese zusätzliche Sicherheit gibt es zusätzliche Belohnungen, das Kapital arbeitet also quasi doppelt und kann so eine höhere Gesamtrendite erzielen.
Welche Risiken hat Restaking?
Das „doppelte Arbeiten“ bedeutet doppeltes Risiko: Bei Regelverstößen droht Slashing, der teilweise oder vollständige Verlust des Einsatzes. Hinzu kommen mehrere Schichten Smart-Contract-Risiko: das Restaking-Protokoll, eventuelle Liquid-Restaking-Token und die abgesicherten Dienste. Höhere Rendite heißt hier konkret höheres Risiko.
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Über die Autorin

Dr. Stephanie Morgenroth
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