Risikostreuung: nicht alles auf eine Karte
Wie das Verteilen des Kapitals auf verschiedene Anlagen das Risiko senkt, warum viele Altcoins noch keine echte Streuung sind und wo die Grenzen der Streuung liegen
Definition
Risikostreuung (Diversifikation) ist die Verteilung von Kapital auf verschiedene Anlageklassen, Branchen oder Regionen, um das Gesamtrisiko zu senken. Im Krypto-Portfolio bedeutet das: nicht alles in einen Coin stecken, sondern über verschiedene Projekte und Sektoren streuen.
Risikostreuung ist das Grundprinzip, sein Kapital auf verschiedene Anlagen zu verteilen, statt alles auf eine Karte zu setzen. Sie ist das deutsche Pendant zur Diversifikation und einer der wirksamsten Schutzmechanismen beim Investieren. Im hochvolatilen Krypto-Markt ist Risikostreuung besonders wichtig, weil einzelne Coins komplett scheitern können.
Wie sich Risikostreuung langfristig auf dein Portfolio auswirkt, siehst du im Sparplan-Rechner.
Wie Risikostreuung schützt
Verteilt man sein Geld auf mehrere, möglichst unterschiedliche Anlagen, hängt das Schicksal des Gesamtportfolios nicht mehr von einer einzigen Wette ab. Fällt eine Position aus, fangen die anderen das ab. Streuen kann man über mehrere Ebenen, über verschiedene Anlageklassen (Krypto, Aktien, Anleihen), innerhalb von Krypto, und über die Zeit durch regelmäßiges Investieren.
Die Grenzen der Streuung
Risikostreuung wirkt aber nur, wenn sich die Anlagen unterschiedlich verhalten. Wer zehn verschiedene Altcoins hält, ist nicht wirklich gestreut, denn fast alle fallen in einem Krypto-Crash gemeinsam (sie korrelieren stark mit Bitcoin). Echte Risikostreuung entsteht erst über grundverschiedene Anlageklassen. Zu viel Streuung wiederum (hunderte Positionen) macht das Portfolio unübersichtlich, ohne mehr Schutz zu bieten.
Risikostreuung ist einer der wenigen „kostenlosen“ Vorteile beim Investieren, nutze ihn konsequent. Aber täusche dich nicht selbst: Viele verschiedene Coins sind keine echte Streuung, wenn sie alle dasselbe Risiko teilen. Sieh Krypto als einen Baustein neben grundverschiedenen Anlageklassen, und halte deinen Krypto-Anteil so, dass dich ein Crash nicht ruiniert. Keine Anlageberatung.
Häufige Fragen zu Risikostreuung
Was ist Risikostreuung?
Risikostreuung ist das Grundprinzip, sein Kapital auf verschiedene Anlagen zu verteilen, statt alles auf eine Karte zu setzen. Sie ist das deutsche Pendant zur Diversifikation und einer der wirksamsten Schutzmechanismen beim Investieren, gerade im volatilen Krypto-Markt.
Wie funktioniert Risikostreuung?
Indem man Geld auf mehrere, unterschiedliche Anlagen verteilt, sodass das Gesamtportfolio nicht von einer einzigen Wette abhängt. Fällt eine Position aus, fangen die anderen das ab. Streuen kann man über Anlageklassen, innerhalb von Krypto und über die Zeit durch regelmäßiges Investieren.
Reichen viele Altcoins als Risikostreuung?
Nein. Risikostreuung wirkt nur, wenn sich die Anlagen unterschiedlich verhalten. Zehn Altcoins fallen in einem Crash meist gemeinsam, weil sie stark mit Bitcoin korrelieren. Echte Streuung entsteht erst über grundverschiedene Anlageklassen, nicht über viele ähnliche Krypto-Positionen.
Verwandte Begriffe
Über die Autorin

Dr. Stephanie Morgenroth
Steffi ist promovierte Medizinerin (Dr. med.), führte eine eigene Praxis für Schmerztherapie und ist seit 2021 selbst in Bitcoin, XRP und Ethereum investiert. Mit MissCrypto erreicht sie über 110.000 Menschen, gewann 2025 den BTC-ECHO Award als „Best Educator of Crypto" und schrieb das Buch „Der Krypto Kompass". Sie macht komplexe Themen verständlich, ehrlich und ohne Hype.
Über Steffi →Risikohinweis: Meine Inhalte dienen ausschließlich zur Information und stellen keine Anlageberatung dar.
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