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Unternehmensanleihe: mehr Zins, mehr Risiko

Warum eine Unternehmensanleihe höhere Zinsen als eine Staatsanleihe bietet, welche Rolle die Bonität des Emittenten spielt, was Investment Grade und Hochzinsanleihen unterscheidet und wie die Tokenisierung diese Anlageklasse betrifft

FinanzenEinsteiger2 Min. Lesezeit

Definition

Eine Unternehmensanleihe ist ein verzinsliches Wertpapier, mit dem sich ein Unternehmen Geld von Anlegern leiht und sich zur Rückzahlung sowie zu vereinbarten Zinszahlungen verpflichtet.

Eine Unternehmensanleihe ist eine Schuldverschreibung, die ein Unternehmen ausgibt, um sich Geld zu leihen. Der Käufer wird zum Gläubiger der Firma und erhält dafür Zinsen sowie am Laufzeitende sein Kapital zurück. Im Vergleich zur Staatsanleihe bieten Unternehmensanleihen meist höhere Zinsen, tragen aber auch ein höheres Ausfallrisiko, je nach Bonität des Unternehmens.

Chancen und Risiken

Die höhere Verzinsung ist die Belohnung für das größere Risiko: Geht das Unternehmen pleite, können Anleger im schlimmsten Fall ihr Geld ganz oder teilweise verlieren. Die Bonität (Kreditwürdigkeit) des Emittenten ist deshalb entscheidend. Ratingagenturen bewerten sie, von sehr sicheren „Investment Grade“-Anleihen bis zu riskanten „Hochzinsanleihen“ (Junk Bonds), die viel Zins, aber auch viel Risiko bieten.

Unternehmensanleihen und Krypto

Unternehmensanleihen sind ein klassischer Baustein zur Diversifikation und können einen ruhigen Gegenpol zum hochvolatilen Krypto-Markt bilden. Zunehmend werden auch Anleihen tokenisiert und als Token auf die Blockchain gebracht, was sie zugänglicher machen kann. Dabei gilt aber: Die Krypto-Hülle ändert nichts am grundlegenden Ausfallrisiko des dahinterstehenden Unternehmens, und sie bringt zusätzliche technische Risiken mit.

Steffis Tipp

Unternehmensanleihen können ein solider, zinstragender Baustein neben Krypto sein, aber unterschätze das Ausfallrisiko nicht: Hohe Zinsen bedeuten immer höheres Risiko. Achte auf die Bonität des Emittenten und streue über mehrere Anleihen, statt alles auf eine Firma zu setzen. Bei tokenisierten Anleihen kommt das technische Risiko der Krypto-Hülle obendrauf, prüfe hier besonders genau. Keine Anlageberatung.

Häufig gestellte Fragen

Was ist eine Unternehmensanleihe?

Eine Unternehmensanleihe ist eine Schuldverschreibung, die ein Unternehmen ausgibt, um sich Geld zu leihen. Der Käufer wird zum Gläubiger der Firma und erhält Zinsen sowie am Laufzeitende sein Kapital zurück. Im Vergleich zur Staatsanleihe bietet sie meist höhere Zinsen, trägt aber auch ein höheres Ausfallrisiko.

Welche Risiken haben Unternehmensanleihen?

Das Hauptrisiko ist der Ausfall: Geht das Unternehmen pleite, können Anleger ihr Geld ganz oder teilweise verlieren. Die Bonität des Emittenten ist entscheidend, Ratingagenturen reichen von sicheren „Investment Grade“-Anleihen bis zu riskanten Hochzinsanleihen, die viel Zins, aber auch viel Risiko bieten.

Was haben Unternehmensanleihen mit Krypto zu tun?

Sie sind ein klassischer Diversifikationsbaustein und ein ruhiger Gegenpol zum volatilen Krypto-Markt. Zunehmend werden Anleihen tokenisiert und auf die Blockchain gebracht. Die Krypto-Hülle ändert aber nichts am Ausfallrisiko des Unternehmens und bringt zusätzliche technische Risiken mit.

Über die Autorin

Dr. Stephanie Morgenroth

Dr. Stephanie Morgenroth

Steffi ist promovierte Medizinerin, Krypto-Investorin seit 2021 und erreicht mit MissCrypto über 105.000 Menschen auf Social Media. Sie macht komplexe Themen wie Bitcoin, DeFi und Krypto-Steuern verständlich, ehrlich, unabhängig und ohne Hype.

Über Steffi

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