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KI-Boom: Warum Qualität wertvoll wird und Krypto profitiert

Hast du dich schon mal gefragt, was mit uns passiert, wenn KI bald alles kopieren kann?In diesem Artikel geht es darum, wie der KI-Boom paradoxerweise eine Gege...

KI & Tech
von Dr. Stephanie Morgenroth
7 Min.
KI-Boom: Warum Qualität wertvoll wird und Krypto profitiert

Hast du dich schon mal gefragt, was mit uns passiert, wenn KI bald alles kopieren kann?

In diesem Artikel geht es darum, wie der KI-Boom paradoxerweise eine Gegenbewegung hin zu mehr Qualität und Nachhaltigkeit auslösen wird und wie Krypto davon profitiert.

KI beschleunigt die Wegwerfkultur

Schon vor KI lebten wir in einer Wegwerfkultur. KI treibt diesen kapitalistisch getriebenen Wahnsinn jetzt weiter an.

Nimm dir mal einen Moment Zeit: Wie oft kaufst du dir ein neues Handy? Alle paar Jahre? Wenn ja, liegst du ziemlich im Schnitt.

Smartphones werden in Deutschland im Durchschnitt nach rund 2,5 Jahren ersetzt. Gleichzeitig behalten 51 % der EU-Bürger ihre alten Smartphones einfach zu Hause, statt sie weiterzugeben oder zu recyceln.

Ich schreibe diesen Artikel gerade auf einem alten MacBook-Modell aus 2015. Eigentlich wäre ich mit dem Laptop weiterhin zufrieden, wenn der Akku nicht immer schneller leer wäre und mein Browser keine neuen Updates mehr unterstützt.

Ich muss mir wohl oder übel bald einen neuen PC zulegen, weil sich eine Reparatur kaum noch lohnt und sich manche Einzelteile gar nicht mehr sinnvoll austauschen lassen.

Spannend, oder? Dass Technik oft in den letzten Jahren so "designt" wurde, dass wir lieber neu kaufen, statt zu reparieren oder einzelne Teile auszutauschen.

Nur 11 % der EU-Bürger recyceln alte Smartphones oder alte Laptops/Tablets.

51% behalten ihre Smartphones zu Hause
https://ec.europa.eu/eurostat/web/products-eurostat-news/w/ddn-20250725-2?

Das ist ein Paradebeispiel dafür, wie wir Menschen mit allerlei Dingen in unserem Leben umgehen: ein neues Fertighaus bauen, statt alte Häuser zu sanieren. Auf Temu ein Sommerkleid für 10 Euro kaufen, es einmal tragen und dann in die Tonne schmeißen. Lieber Wissen Copy-pasten anstatt sich die Zeit zu nehmen, Dinge wie Krypto verstehen zu wollen.

Ich glaube, dass wir dieses null nachhaltig angelegte Spiel nicht ewig weiterspielen können.

Zurück zur Qualität: Die Gegenbewegung zum KI-Boom

Seit Juni 2025 gelten in der EU strengere Regeln für Smartphone- und Tablet-Hersteller. Ähnlich wie bei Waschmaschinen oder Kühlschränken gibt es nun auch ein EU-Energielabel für Smartphones und Tablets.

Für unsere Handys sind dabei besonders die Punkte 3, 5 und 6 interessant:

3: Akkulaufzeit pro Ladung
Hier siehst du, wie lange das Handy bei einem Standardtest mit einer vollen Ladung durchhält. In diesem Beispiel sind es 15 Stunden und 35 Minuten.

5: Akkulebensdauer in Ladezyklen
Hier siehst du, wie viele Ladezyklen der Akku schafft, bis er nur noch 80 % seiner ursprünglichen Kapazität hat. Die neue Regel verlangt unter anderem, dass Akkus mindestens 800 Ladezyklen schaffen und danach noch mindestens 80 % ihrer ursprünglichen Kapazität behalten.

6: Reparierbarkeitsklasse
Hier siehst du direkt, wie gut das Gerät reparierbar ist. Die Klasse reicht von A bis E.

Außerdem müssen Hersteller kritische Ersatzteile bis zu 7 Jahre nach Verkaufsende des jeweiligen Modells verfügbar machen. Betriebssystem-Updates müssen mindestens 5 Jahre ab Verkaufsende des letzten Geräts eines Modells bereitgestellt werden.

Neues Label
https://energy-efficient-products.ec.europa.eu/product-list/smartphones-and-tablets_en

Dazu kommt das Recht auf Reparatur. Das EU-Parlament hat 2024 Regeln beschlossen, die Reparaturen einfacher und attraktiver machen sollen. Wenn zum Beispiel dein Handy während der Garantie kaputtgeht und du eine Reparatur statt Ersatz wählst, soll sich die gesetzliche Garantie um zwölf Monate verlängern.

DPP: Warum Krypto von der grünen Agenda profitiert

Damit KI-Systeme, Roboter oder Lieferketten-Tools Produktdaten automatisch auswerten können, brauchen sie diese Informationen digital, nachvollziehbar und maschinenlesbar.

Digitale Produktpässe werden Teil der grünen EU-Agenda. Ab 2027 sollen zum Beispiel bestimmte Batterien, etwa für E-Autos, einen digitalen Batteriepass bekommen. Bis 2030 rücken weitere Sparten in den Fokus wie Textilien, Stahl oder Elektronik.

Ihr könnt euch denken, dass dieser verpflichtende Schritt einen neuen unerschlossenen Markt schafft, oder?

Laut MarketsandMarkets soll der globale Markt für digitale Produktpässe von rund 186 Millionen US-Dollar im Jahr 2024 auf rund 1,78 Milliarden US-Dollar bis 2030 wachsen.

Und Krypto könnte davon profitieren.

VeChain wurde zum Beispiel 2015 gegründet, arbeitet seit Jahren an nachhaltigen Supply-Chain-Lösungen und wird von Walmart China oder BMW genutzt.

Zusammen mit seinem Partner Rekord bietet VeChain nun auch für den DPP-Markt moderne Lösungen an:

  • Eine Batterie bekommt zum Beispiel einen QR-Code oder NFC-Chip. Während des gesamten Lebenszyklus kann ein Mitarbeiter das Produkt im Lager, beim Transport oder später bei der Reparatur normal einscannen.

  • VeChainThor dient dabei als öffentliche Blockchain-Infrastruktur, auf der die Nachweise verankert werden können.

  • Rekord liegt vereinfacht gesagt eine Schicht darüber und verbindet als „Trust Layer“ reale Produktereignisse mit dem digitalen Produktpass.

Laut VeChain laufen die ersten Live-Transaktionen bereits und das hier ist wirklich entscheidend: Die DPP-Anwendung ist kein spekulatives "Fantasieland", sondern wird ein nachhaltiger Markt, der strukturell wächst!

Krypto wird Teil einer neuen globalen Lieferketten-Infrastruktur, die auch für KI lesbar ist.

Nachhaltiger Kreislauf von Batterien und EVs
Nachhaltiger Kreislauf von Batterien

Utility und Qualität: Die neue Wette?

Kurzfristig wird KI viele Branchen noch stärker auf Masse trimmen. Wir werden tagtäglich mit noch mehr Produkten, Inhalten und Angeboten bombardiert.

Doch irgendwann kommen wir an den Punkt, an dem wir wieder eher bereit sind, mehr für ein bestimmtes Produkt zu zahlen, weil wir es länger nutzen können. Übrigens werden wir auch echte „von Menschen gemachte“ Kunst und echtes Handwerk wieder stärker schätzen lernen – doch das ist ein Thema für ein anderes Mal.

Krypto-Projekte mit klarer Utility, die heute daran arbeiten, nachhaltigere Produktlebenszyklen abzubilden, könnten im nächsten großen Anwendungszyklus profitieren.

Ob du an diese Zukunftswette glaubst oder nicht? Das Beste, was du tun kannst, ist, dich mit der Technologie und digitalen Vermögenswerten zu beschäftigen.

Kryptowährungen im Portfolio zu halten, kann eine Gelegenheit sein, auf diese Zukunft zu wetten.

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Teil 1 der Endgame Reihe: Bitcoin in der Schuldenära

FAQs - Häufige Fragen

Warum könnte Krypto vom KI-Boom profitieren?

Krypto könnte vom KI-Boom profitieren, weil KI immer mehr digitale und physische Prozesse automatisiert. Dafür braucht die neue Wirtschaft Daten, die digital, maschinenlesbar und nachvollziehbar sind. Blockchain kann dabei helfen, Herkunft, Eigentum, Produktlebenszyklen und Nachweise besser abzubilden.

Was ist ein digitaler Produktpass?

Ein digitaler Produktpass sammelt wichtige Informationen zu einem Produkt. Dazu können Herkunft, Materialien, Reparaturdaten, Nutzung, Recycling oder Echtheitsnachweise gehören. Für bestimmte Batterien, etwa in E-Autos, sollen digitale Batteriepässe ab 2027 relevant werden.

Warum werden digitale Produktpässe für Krypto spannend?

Digitale Produktpässe können einen neuen Markt schaffen, in dem Unternehmen Produktdaten über den gesamten Lebenszyklus erfassen müssen. Krypto-Projekte wie VeChain arbeiten bereits an Lösungen, um solche Daten über Blockchain-Infrastruktur überprüfbarer zu machen.

Welche Rolle spielt VeChain bei digitalen Produktpässen?

VeChain arbeitet seit Jahren an Supply-Chain-Lösungen, Produktauthentifizierung und Nachhaltigkeitsdaten. Zusammen mit dem Partner Rekord positioniert sich VeChain auch im Bereich digitaler Produktpässe. VeChainThor kann dabei als öffentliche Blockchain-Infrastruktur dienen, um Nachweise zu verankern.

Warum wird Qualität im KI-Zeitalter wichtiger?

KI kann Inhalte, Produktideen, Designs, Stimmen oder Analysen sehr schnell erzeugen. Dadurch entsteht mehr Masse. Wenn alles schneller und austauschbarer wird, wächst gleichzeitig der Wunsch nach Qualität, Herkunft, Vertrauen und Produkten, die länger halten.

Was hat das Recht auf Reparatur mit Krypto zu tun?

Das Recht auf Reparatur und digitale Produktpässe zeigen, dass Produkte künftig länger genutzt, leichter repariert und besser nachvollziehbar werden sollen. Blockchain kann dabei helfen, Reparaturen, Servicehistorien, Herkunft und Eigentum digital zu dokumentieren.

Ist das schon ein echter Markt oder nur Krypto-Hype?

Digitale Produktpässe entstehen aus regulatorischen Vorgaben und realen Anforderungen an Unternehmen. Laut MarketsandMarkets soll der globale Markt für digitale Produktpässe von rund 186 Millionen US-Dollar im Jahr 2024 auf rund 1,78 Milliarden US-Dollar bis 2030 wachsen. Damit geht es weniger um kurzfristige Spekulation und mehr um Infrastruktur.

Hinweis: Dieser Artikel wurde mit KI-Unterstützung erstellt und redaktionell geprüft.

Über die Autorin

Dr. Stephanie Morgenroth

Dr. Stephanie Morgenroth

Steffi ist promovierte Medizinerin, Krypto-Investorin seit 2021 und erreicht mit MissCrypto über 105.000 Menschen auf Social Media. Sie macht komplexe Themen wie Bitcoin, DeFi und Krypto-Steuern verständlich, ehrlich, unabhängig und ohne Hype.

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