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KI-Nachfrage: Wenn KI-Agenten Krypto brauchen

Dies ist die Geschichte, wie sie noch nie über Krypto erzählt wurde. Denn es geht um die Zukunft, die noch nirgends geschrieben steht."Bitcoin entwickelt sich d...

Grundlagen
von Dr. Stephanie Morgenroth
5 Min.
KI-Nachfrage: Wenn KI-Agenten Krypto brauchen

Dies ist die Geschichte, wie sie noch nie über Krypto erzählt wurde. Denn es geht um die Zukunft, die noch nirgends geschrieben steht.

"Bitcoin entwickelt sich dabei zum digitalen Rohstoff (Commodity) einer überschuldeten Welt. Ausgewählte Altcoins werden gleichzeitig zu digitalen Schienen (Infrastruktur-Netzwerken) für Zahlungen, Tokenisierung, Daten, Identität und KI-Agenten. Nach der Retail-Ära (2009 bis 2023) und der institutionellen Ära (2024 bis heute) wird der nächste große Krypto-Zyklus stärker durch echte Nutzung (Utility) geprägt sein." (Steffi aka MissCrypto 🫶)

Teil 2: Der Utility-Superzyklus

Dieser Artikel ist Teil meiner Endgame-Reihe:

In Teil 2 geht es um Stablecoins und darum, wie Künstliche Intelligenz einen Utility-Superzyklus für digitale Vermögenswerte einleiten könnte.

Stablecoins werden systemisch

Wie in Teil 1 erwähnt, bläht sich unser Finanzsystem strukturell immer stärker auf. Dass Kryptowährungen dem traditionellen System dabei helfen, hätten wir vor 10 Jahren vermutlich nicht gedacht.

Stablecoins stehen auf der rechten Seite des Gummibands und sie haben ihre ganz eigene Geschichte. Denn ähnlich wie Bitcoin haben auch sie eine Entwicklung durchlaufen. Heute dominieren Platzhirsche wie USDT oder USDC. Sie gehören zur Gattung der sogenannten fiat-backed Stablecoins. Das bedeutet, dass ihre Deckung außerhalb von Krypto, also off-chain, bei einem Emittenten oder Verwahrer liegt.

BIS Stablecoins
https://www.bis.org/publ/arpdf/ar2025e3.htm?

Die Deckung erfolgt dabei typischerweise in Cash, Cash Equivalents oder kurzlaufenden Staatsanleihen. Und das führt uns zurück zum Anleihemarkt.

Tether hielt 2025 rund 141 Milliarden US-Dollar in US-Staatsanleihen und gehörte damit zu den größten nichtstaatlichen Haltern amerikanischer Schulden.

Stablecoin-Emittenten sind inzwischen Käufer von US-Schulden. Der digitale Dollar auf der Blockchain erzeugt also Nachfrage nach amerikanischen Staatsanleihen, zumindest im kurzen Laufzeitbereich. Das ist für mich ein logischer Grund, warum die USA den privaten Stablecoin-Sektor ("deren Goldesel") nicht zu stark ausbremsen wollen.

Diese Abhängigkeit kann im Worst Case zum Verhängnis werden.

Wenn dieser Sektor unter Stress gerät und Emittenten Reserven verkaufen müssen, wirkt sich dieser Stress unmittelbar auf den Anleihemarkt aus.

Stablecoins sind inzwischen groß genug, dass die Zentralbanken genauer hinschauen. Der globale Stablecoin-Markt liegt bei rund 300 Milliarden US-Dollar, wobei USDT und USDC zusammen rund 90 % dieses Marktes kontrollieren.

Es entsteht ein neues Machtzentrum innerhalb des traditionellen Zahlungsverkehrs: der Kampf um die digitale Vorherrschaft. Und dort punktet der Dollar. Fast alle großen Stablecoins sind in US-Dollar denominiert. Über Blockchains und Wallets wandert der Dollar in sämtliche Erdteile und kann angeschlagene Nationalwährungen zusätzlich unter Druck setzen.

EZB-Direktorin Isabel Schnabel warnte bereits davor. Die Dominanz von Dollar-Stablecoins mache Europa abhängiger vom Dollar, gerade in einer Zeit, in der Staaten stärker nach geldpolitischer Souveränität streben.

Deshalb drängt die EZB auf den digitalen Euro und zunehmend auch auf Euro-Stablecoins mit einer Infrastruktur, die aus Europa kommt.

Qivalis ist zum Beispiel eine Antwort auf die Dollar-Stablecoins: ein Projekt mehrerer Banken wie ING, UniCredit oder DekaBank, die einen rechtskonformen Euro-Stablecoin auf den Markt bringen wollen.

Doch Kryptowährungen finden auf vielerlei Wegen ihren Platz in unserer neuen Welt, in der die Grenzen zwischen Wirtschaft, Werten und Kräften immer stärker mit der digitalen Welt verschmelzen.

KI treibt dabei eine neue Krypto-Agenda voran: einen Zyklus, in dem Krypto stärker denn je genutzt wird.

Systemrelevanz von Stablecoins
Systemrelevanz von Stablecoins

Der nächste Krypto-Nutzer ist vielleicht kein Mensch

Es könnte ein KI Agent sein.

Auch Agenten brauchen, wie wir, einen Ort, an dem sie sich bewegen und stellvertretend handeln können. Dafür brauchen sie eine eigene Identität. Einer deiner zukünftigen Agenten muss nachweisen können, dass er Agent XY ist, um Dienste zu bezahlen, Verträge auszuführen, auf Daten zuzugreifen oder sogar deine Vermögenswerte zu verwalten.

Unser heutiges Finanzsystem ist für Maschinen nicht gebaut. Ein autonomer KI-Agent kann nicht einfach zu deiner Bankfiliale gehen und ein Konto eröffnen.

KI nutzt kein Bargeld. Sie wird maschinenlesbares Geld nutzen.

Stablecoins, tokenisierte Vermögenswerte und Krypto-Assets sind Formen, die als maschinenlesbares Geld dienen und von Software bewegt werden können.

Smart Contracts können Regeln automatisch ausführen, während Agenten auf Wallets zugreifen, die ihnen bestimmte Rechte geben.

An diesem Punkt entsteht ein neuer Zyklus: die eigentliche Utility-Ära.

Bestimmte Blockchain-Netzwerke, also ausgewählte Altcoins, wurden genau für solche digitalen Schienen gebaut. So wie Smartphones uns den Zugang zum Internet ermöglicht haben, ermöglichen uns Blockchains den Zugang zur Superpower KI.

Es entsteht eine neue produktive On-chain-Wirtschaft, in der Agenten digitale Prozesse so schnell, kleinteilig und automatisiert ausführen, wo wir als Menschen schon längst an unsere Grenzen gekommen wären.

An diesem Punkt könnte KI eine digitale Fülle schaffen, die unsere Gesellschaft produktiver macht. Wenn dadurch die Wirtschaftsleistung schneller wächst, könnten die Länder ihre Schuldenberge besser tragen - einfach weil das System mehr Leistung, mehr Effizienz und mehr Kapitalgeschwindigkeit erzeugt.

Dort, wo alles stärker verschmilzt und sich das Gesamtsystem etwas entspannt, entsteht ein neuer Krypto-Zyklus, der stärker durch echte Nutzung geprägt wird.

Utility Ära
KI Nachfrage treibt Utility Zyklus

Ausblick: Und so geht es weiter...

Ob du an diese Zukunft von Krypto glaubst oder nicht? Das Beste, was du tun kannst, ist, dich mit der Technologie und digitalen Vermögenswerten zu beschäftigen.

Kryptowährungen im Portfolio zu halten, kann eine Gelegenheit sein, auf diese Zukunft zu wetten. Noch wichtiger ist aber, zu verstehen, warum diese Infrastruktur entsteht und welche Rolle sie in einer zunehmend digitalen Wirtschaft spielen könnte.

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Hinweis: Dieser Artikel wurde mit KI-Unterstützung erstellt und redaktionell geprüft.

Über die Autorin

Dr. Stephanie Morgenroth

Dr. Stephanie Morgenroth

Steffi ist promovierte Medizinerin, Krypto-Investorin seit 2021 und erreicht mit MissCrypto über 105.000 Menschen auf Social Media. Sie macht komplexe Themen wie Bitcoin, DeFi und Krypto-Steuern verständlich, ehrlich, unabhängig und ohne Hype.

Über Steffi

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