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Liquidity Provider: Kapital bereitstellen, Gebühren verdienen

Wie du mit Kapital in einem Pool an Handelsgebühren verdienst, wie LP-Token deinen Anteil abbilden und warum Impermanent Loss das zentrale Risiko bleibt

DeFiFortgeschritten2 Min. Lesezeit

Definition

Ein Liquidity Provider ist ein Nutzer oder eine Institution, die Vermögenswerte in einen Liquidity Pool einbringt, damit ein DeFi-Markt oder Handelsprotokoll funktioniert.

Ein Liquidity Provider (Liquiditätsgeber) ist jemand, der eigenes Kapital in einen Liquidity Pool einzahlt und damit den dezentralen Handel ermöglicht. Als Gegenleistung erhält er einen Anteil an den Handelsgebühren des Pools. Liquidity Provider sind das Rückgrat jeder dezentralen Börse, ohne ihr Kapital gäbe es nichts zu handeln.

Wie man Liquidity Provider wird

Man zahlt zwei Token in einem festgelegten Verhältnis in den Pool ein und erhält dafür LP-Token, die den eigenen Anteil repräsentieren. Solange das Kapital im Pool liegt, fließen anteilig die Handelsgebühren zu. Will man aussteigen, gibt man die LP-Token zurück und erhält seinen Anteil am Pool, inklusive der verdienten Gebühren, wieder ausgezahlt.

Das Risiko des Impermanent Loss

Liquidity Provider tragen ein besonderes Risiko: den Impermanent Loss. Verschiebt sich das Preisverhältnis der eingezahlten Token stark, kann der ausgezahlte Anteil weniger wert sein, als wenn man die Token einfach gehalten hätte. Die verdienten Gebühren müssen diesen möglichen Verlust erst einmal ausgleichen. Hinzu kommt das Smart-Contract-Risiko des Protokolls.

Steffis Tipp

Liquidity Provider zu sein ist kein passives Einkommen ohne Risiko, der Impermanent Loss kann die Gebühreneinnahmen zunichtemachen, gerade bei volatilen Token-Paaren. Pools aus zwei Stablecoins haben geringeres Impermanent-Loss-Risiko, dafür auch geringere Erträge. Wer Liquidität bereitstellen will, sollte den Mechanismus wirklich verstehen und klein anfangen.

Häufig gestellte Fragen

Was ist ein Liquidity Provider?

Ein Liquidity Provider ist jemand, der eigenes Kapital in einen Liquidity Pool einzahlt und damit den dezentralen Handel ermöglicht. Als Gegenleistung erhält er einen Anteil an den Handelsgebühren des Pools. Liquidity Provider sind das Rückgrat jeder dezentralen Börse.

Wie verdient ein Liquidity Provider Geld?

Durch einen Anteil an den Handelsgebühren des Pools. Wer Kapital einzahlt, erhält LP-Token als Nachweis und verdient anteilig an jeder Transaktion, die über den Pool läuft. Beim Ausstieg gibt man die LP-Token zurück und bekommt seinen Anteil samt verdienter Gebühren ausgezahlt.

Welches Risiko hat ein Liquidity Provider?

Vor allem den Impermanent Loss: Verschiebt sich das Preisverhältnis der eingezahlten Token stark, kann der Anteil weniger wert sein, als wenn man die Token gehalten hätte. Die Gebühren müssen diesen Verlust erst ausgleichen. Dazu kommt das Smart-Contract-Risiko des Protokolls.

Über die Autorin

Dr. Stephanie Morgenroth

Dr. Stephanie Morgenroth

Steffi ist promovierte Medizinerin, Krypto-Investorin seit 2021 und erreicht mit MissCrypto über 105.000 Menschen auf Social Media. Sie macht komplexe Themen wie Bitcoin, DeFi und Krypto-Steuern verständlich, ehrlich, unabhängig und ohne Hype.

Über Steffi

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