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Liquidity Pool: das Herzstück dezentraler Börsen

Wie der in einem Smart Contract gesperrte Token-Topf dezentralen Handel ermöglicht, wie der Preis im Pool entsteht und woher die Liquidität überhaupt kommt

DeFiFortgeschritten3 Min. Lesezeit

Definition

Ein Liquidity Pool ist ein gemeinsamer Kapitaltopf aus zwei oder mehr Token in einem DeFi-Protokoll, der automatisierten Handel ohne klassisches Orderbuch ermöglicht. Der größte Liquidity Pool auf Uniswap V3 (ETH/USDC) hält über 300 Mio. USD an Liquidität.

Ein Liquidity Pool (Liquiditätspool) ist ein Topf aus Kryptowährungen, der in einem Smart Contract gesperrt ist und den Handel auf dezentralen Börsen erst möglich macht. Statt Käufer und Verkäufer direkt zusammenzubringen, handeln Nutzer gegen diesen Pool. Liquidity Pools sind das Herzstück von Automated Market Makern und damit der gesamten DEX-Welt.

Wie ein Liquidity Pool funktioniert

Ein Pool enthält meist zwei Token in einem bestimmten Verhältnis, zum Beispiel ETH und einen Stablecoin. Möchte jemand ETH kaufen, entnimmt er ETH aus dem Pool und legt Stablecoins hinein, das verschiebt das Verhältnis und damit den Preis. Eine mathematische Formel sorgt automatisch dafür, dass immer ein Preis zustande kommt, ganz ohne Orderbuch und Vermittler.

Woher die Liquidität kommt

Gefüllt werden die Pools von Liquidity Providern: Nutzer zahlen ihre Token ein und erhalten im Gegenzug einen Anteil an den Handelsgebühren. Je mehr Kapital in einem Pool steckt, desto stabiler die Preise und desto geringer die Slippage für Händler. Ohne diese bereitgestellte Liquidität könnte eine dezentrale Börse gar nicht funktionieren.

Steffis Tipp

Liquidity Pools sind eine geniale Erfindung, die den dezentralen Handel überhaupt erst ermöglicht. Als reiner Händler musst du die Technik nicht im Detail verstehen, aber zwei Dinge solltest du wissen: In Pools mit wenig Kapital ist die Slippage hoch, und wer selbst Liquidität bereitstellt, trägt das Risiko des Impermanent Loss. Für Einsteiger ist das reine Handeln einfacher als das Bereitstellen.

Häufig gestellte Fragen

Was ist ein Liquidity Pool?

Ein Liquidity Pool ist ein Topf aus Kryptowährungen, der in einem Smart Contract gesperrt ist und den Handel auf dezentralen Börsen ermöglicht. Statt Käufer und Verkäufer direkt zusammenzubringen, handeln Nutzer gegen diesen Pool. Liquidity Pools sind das Herzstück von Automated Market Makern.

Wie entsteht der Preis in einem Liquidity Pool?

Durch das Verhältnis der beiden Token im Pool. Entnimmt jemand einen Token und legt den anderen hinein, verschiebt sich das Verhältnis und damit der Preis. Eine mathematische Formel sorgt automatisch dafür, dass immer ein Preis zustande kommt, ganz ohne Orderbuch oder Vermittler.

Woher kommt die Liquidität in den Pools?

Von Liquidity Providern: Nutzer zahlen ihre Token in den Pool ein und erhalten dafür einen Anteil an den Handelsgebühren. Je mehr Kapital im Pool steckt, desto stabiler die Preise und desto geringer die Slippage. Ohne diese bereitgestellte Liquidität könnte eine dezentrale Börse nicht funktionieren.

Über die Autorin

Dr. Stephanie Morgenroth

Dr. Stephanie Morgenroth

Steffi ist promovierte Medizinerin, Krypto-Investorin seit 2021 und erreicht mit MissCrypto über 105.000 Menschen auf Social Media. Sie macht komplexe Themen wie Bitcoin, DeFi und Krypto-Steuern verständlich, ehrlich, unabhängig und ohne Hype.

Über Steffi

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