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Market Depth: wie tief der Markt wirklich ist

Wie die Markttiefe zeigt, wie viel Liquidität im Orderbuch liegt, warum sie über die Slippage deiner Trades entscheidet und wie du den Tiefen-Chart richtig liest

TradingProfi3 Min. Lesezeit

Definition

Market Depth beschreibt, wie viel Kauf- und Verkaufsliquidität auf verschiedenen Preisniveaus im Markt vorhanden ist. Für Trader ist das wichtig, weil Markttiefe zeigt, wie robust ein Markt auf größere Orders reagieren kann.

Die Market Depth (Markttiefe) beschreibt, wie viele Kauf- und Verkaufsorders zu verschiedenen Preisen im Orderbuch liegen. Sie zeigt, wie viel Kapital nötig wäre, um den Kurs in eine Richtung zu bewegen. Eine hohe Markttiefe bedeutet viel Liquidität und stabile Preise, eine geringe Markttiefe macht den Kurs anfällig für starke Schwankungen.

Warum Markttiefe wichtig ist

In einem Markt mit hoher Tiefe kannst du auch größere Mengen handeln, ohne den Preis stark zu bewegen, die Slippage bleibt gering. In einem dünnen Markt dagegen kann schon eine mittelgroße Order den Kurs spürbar verschieben. Gerade bei kleinen Coins mit geringer Markttiefe „rutscht“ der Ausführungspreis oft weg, ein wichtiger versteckter Kostenfaktor.

So liest du die Markttiefe

Börsen zeigen die Markttiefe häufig als Tiefen-Chart: Auf der einen Seite die aufsummierten Kauforders (Bids), auf der anderen die Verkaufsorders (Asks). Je steiler und höher die Wände, desto mehr Liquidität liegt dort. Eine große „Wand“ aus Orders kann als Unterstützung oder Widerstand wirken, sie zeigt aber nur die aktuelle Lage und kann sich jederzeit ändern.

Steffis Tipp

Bevor du einen kleineren, wenig gehandelten Coin kaufst, wirf einen Blick auf die Markttiefe. Ist sie gering, zahlst du beim Kauf und vor allem beim Verkauf oft deutlich mehr Slippage, als der angezeigte Kurs vermuten lässt, und kommst bei einem Einbruch womöglich kaum noch raus. Hohe Liquidität ist ein unterschätzter Sicherheitsfaktor.

Häufig gestellte Fragen

Was ist die Market Depth (Markttiefe)?

Die Market Depth (Markttiefe) beschreibt, wie viele Kauf- und Verkaufsorders zu verschiedenen Preisen im Orderbuch liegen. Sie zeigt, wie viel Kapital nötig wäre, um den Kurs zu bewegen. Hohe Markttiefe bedeutet viel Liquidität und stabile Preise, geringe Tiefe macht den Kurs anfällig für Schwankungen.

Warum ist die Markttiefe wichtig?

Weil sie über Slippage entscheidet. In einem tiefen Markt kannst du auch größere Mengen handeln, ohne den Preis stark zu bewegen. In einem dünnen Markt verschiebt schon eine mittelgroße Order den Kurs spürbar, und der Ausführungspreis weicht vom erwarteten ab, ein versteckter Kostenfaktor besonders bei kleinen Coins.

Wie liest man die Markttiefe?

Meist über einen Tiefen-Chart: Auf einer Seite die aufsummierten Kauforders (Bids), auf der anderen die Verkaufsorders (Asks). Je höher die „Wände“, desto mehr Liquidität liegt dort. Große Order-Wände können als Unterstützung oder Widerstand wirken, zeigen aber nur die momentane Lage und können sich jederzeit ändern.

Fun Fact

Ein Markt wirkt oft erst dann wirklich tief, wenn auch größere Orders ihn nicht sofort sichtbar aus dem Gleichgewicht bringen.

Über die Autorin

Dr. Stephanie Morgenroth

Dr. Stephanie Morgenroth

Steffi ist promovierte Medizinerin, Krypto-Investorin seit 2021 und erreicht mit MissCrypto über 105.000 Menschen auf Social Media. Sie macht komplexe Themen wie Bitcoin, DeFi und Krypto-Steuern verständlich, ehrlich, unabhängig und ohne Hype.

Über Steffi

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