Market Maker: die Profis hinter der Liquidität
Wie professionelle Liquiditätsgeber laufend Kurse stellen, am Spread verdienen und wie sie sich vom einfachen Maker und vom Automated Market Maker unterscheiden
Definition
Ein Market Maker ist ein Marktteilnehmer, der fortlaufend Kauf- und Verkaufspreise stellt, um Handel zu erleichtern. Für Trader ist das wichtig, weil Market Maker Liquidität bereitstellen und damit beeinflussen, wie eng Spreads und wie reibungslos Ausführungen ausfallen.
Ein Market Maker ist ein professioneller Marktteilnehmer (oft eine Firma oder ein Algorithmus), der laufend Kauf- und Verkaufsangebote stellt und so für ständige Liquidität sorgt. Er verdient an der Differenz zwischen An- und Verkaufspreis, dem Spread. Ohne Market Maker gäbe es in vielen Märkten kaum handelbare Preise.
Wie ein Market Maker Geld verdient
Der Market Maker stellt gleichzeitig einen Kaufpreis (etwas niedriger) und einen Verkaufspreis (etwas höher). Kauft jemand bei ihm und verkauft ein anderer an ihn, streicht er die kleine Differenz ein. Einzeln ist das wenig, über tausende Transaktionen summiert es sich. Dafür trägt er das Risiko, auf gekauften Beständen sitzenzubleiben, wenn der Markt kippt.
Market Maker vs. einfacher Maker
Ein Market Maker ist nicht dasselbe wie ein einfacher Maker: Jeder, der eine passive Limit Order setzt, agiert kurzzeitig als Maker. Ein Market Maker dagegen betreibt das professionell und kontinuierlich, stellt also dauerhaft beidseitige Kurse. Im DeFi übernimmt diese Rolle ein Automated Market Maker, ein Algorithmus statt eines Unternehmens.
Als normaler Anleger musst du selbst kein Market Maker sein, aber es hilft zu verstehen, dass hinter jedem liquiden Markt jemand steht, der Preise stellt. An sehr liquiden Börsen mit aktiven Market Makern sind die Spreads eng und deine Handelskosten niedrig. Bei kleinen, illiquiden Coins fehlen sie oft, dort zahlst du breitere Spreads und mehr Slippage.
Häufig gestellte Fragen
Was ist ein Market Maker?
Ein Market Maker ist ein professioneller Marktteilnehmer, der laufend Kauf- und Verkaufsangebote stellt und so für ständige Liquidität sorgt. Er verdient an der Differenz zwischen An- und Verkaufspreis (dem Spread). Ohne Market Maker gäbe es in vielen Märkten kaum handelbare Preise.
Wie verdient ein Market Maker Geld?
Er stellt gleichzeitig einen etwas niedrigeren Kaufpreis und einen etwas höheren Verkaufspreis und streicht die Differenz ein, wenn beide Seiten handeln. Pro Transaktion ist das wenig, über viele summiert es sich. Im Gegenzug trägt er das Risiko, auf Beständen sitzenzubleiben, wenn der Markt dreht.
Was ist der Unterschied zwischen Market Maker und Maker?
Jeder, der eine passive Limit Order setzt, ist kurzzeitig ein Maker. Ein Market Maker betreibt das professionell und stellt dauerhaft beidseitige Kurse. Im DeFi übernimmt ein Automated Market Maker diese Rolle algorithmisch, also ein Programm statt einer Firma.
Fun Fact
Viele Trader achten obsessiv auf Setups, merken aber erst bei hektischen Märkten, wie stark gute oder schlechte Liquidität die Praxis wirklich verändert.
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Über die Autorin

Dr. Stephanie Morgenroth
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