Rebasing: Token mit elastischem Angebot
Wie Rebase-Token ihre umlaufende Menge automatisch anpassen, um einen Zielpreis zu halten, warum die wechselnde Token-Anzahl verwirrt und warum solche Modelle hochriskant sind
Definition
Rebasing ist ein Mechanismus, bei dem die Anzahl der Token in Deinem Wallet automatisch angepasst wird, um einen bestimmten Zielpreis oder eine bestimmte Funktion zu erfuellen.
Rebasing ist ein Mechanismus, bei dem sich die im Umlauf befindliche Menge eines Tokens automatisch verändert, um einen Zielpreis zu halten. Statt den Preis schwanken zu lassen, wird das Angebot angepasst: Bei „Rebase-Token“ erhöht oder verringert sich die Anzahl der Token in jeder Wallet automatisch. Diese „elastische“ Geldmenge ist ein ungewöhnlicher und riskanter Ansatz.
Wie Rebasing funktioniert
Ein Rebase-Token zielt etwa auf einen Preis von einem Dollar. Steigt der Marktpreis darüber, werden allen Haltern neue Token in die Wallet gebucht (das Angebot wächst), um den Preis zu drücken. Fällt er darunter, werden Token entfernt (das Angebot schrumpft), um den Preis zu stützen. Dein Anteil am Gesamtangebot bleibt dabei gleich, nur die absolute Anzahl der Token in deiner Wallet ändert sich.
Warum Rebasing tückisch ist
Rebasing verwirrt viele Anleger: Die Token-Anzahl in der Wallet steigt oder fällt, was den Eindruck von Gewinn oder Verlust erweckt, obwohl der eigentliche Wert woanders liegt. Solche Modelle (oft an einen Peg angelehnt) haben sich zudem als instabil und hochspekulativ erwiesen. Viele Rebase-Projekte versprachen hohe Renditen und kollabierten später, das Konzept ist komplex und risikoreich.
Sei bei Rebase-Token besonders vorsichtig, das Konzept ist schwer zu durchschauen und wurde oft mit irreführend hohen „Renditen“ beworben, die in Wahrheit nur die wachsende Token-Anzahl widerspiegelten. Lass dich nicht von einer steigenden Anzahl Token in der Wallet täuschen: Entscheidend ist der Gesamtwert deiner Position, nicht die Stückzahl. Viele dieser Projekte endeten im Totalverlust. Keine Anlageberatung.
Häufig gestellte Fragen
Was ist Rebasing?
Rebasing ist ein Mechanismus, bei dem sich die umlaufende Menge eines Tokens automatisch verändert, um einen Zielpreis zu halten. Statt den Preis schwanken zu lassen, wird das Angebot angepasst, die Anzahl der Token in jeder Wallet erhöht oder verringert sich automatisch. Diese „elastische“ Geldmenge ist ein ungewöhnlicher, riskanter Ansatz.
Wie funktioniert ein Rebase-Token?
Er zielt auf einen bestimmten Preis. Steigt der Marktpreis darüber, werden allen Haltern neue Token gebucht (Angebot wächst), um den Preis zu drücken. Fällt er darunter, werden Token entfernt (Angebot schrumpft). Dein Anteil am Gesamtangebot bleibt gleich, nur die absolute Anzahl der Token in deiner Wallet ändert sich.
Warum sind Rebase-Token riskant?
Weil das Konzept verwirrt und oft mit irreführend hohen „Renditen“ beworben wurde, die nur die wachsende Token-Anzahl widerspiegelten. Solche Modelle haben sich als instabil und hochspekulativ erwiesen, viele kollabierten. Entscheidend ist der Gesamtwert der Position, nicht die Stückzahl der Token in der Wallet.
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Über die Autorin

Dr. Stephanie Morgenroth
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